Die
Fakultät
►Geschichte
►Leitbild
►Satzung ►Fakultätsbericht
►
Presseberichte
►Fotografische
Eindrücke ►
Anreise: So finden Sie uns
Die
Theologische Fakultät Fulda
ist gemäß
dem Hessischen Hochschulgesetz eine staatlich anerkannte
wissenschaftliche Hochschule. Sie vermittelt Studierenden die wissenschaftliche
Ausbildung in katholischer Theologie, verleiht den akademischen Grad des
Diplom-Theologen
(Dipl.-Theol.) und besitzt das Recht zur
Promotion
(Lic. theol.;
Dr. theol.) und
Habilitation.
Unsere
Zielgruppen sind: Seminaristen, die Priester werden möchten; Menschen, die in Kirche, Kultur
und Gesellschaft tätig werden wollen; allgemein
theologisch Interessierte und Gasthörer. Das Studium der Theologie führt zu Kontakten
mit vielen anderen Fächern (Philosophie, Geschichte, Rechtswissenschaft, Psychologie,
Soziologie, Pädagogik usw.), an die Wurzeln abendländischer Kultur und zu einer
umfassenden Allgemeinbildung.
Wir bieten ein Studium der Theologie mit den Vorteilen einer kleinen Fakultät: Überschaubarkeit, persönliche
Studienatmosphäre, intensives Studium durch studentische Zusammenarbeit und
Betreuung durch die Dozenten. Außerdem wird geboten: eine hervorragend ausgestattete
Bibliothek
(über 200.000 Bücher, 200 laufende Zeitschriften), fachübergreifende
Lehrangebote, engagierte Dozenten, Erfahrungen von Weltkirche durch Studierende
aus anderen Ländern und Kontinenten.
Die Theologische Fakultät Fulda verfügt über
10 Lehrstühle und zählt zur Zeit 40 (SS
2010) voll immatrikulierte Studentinnen und Studenten in den Diplom- und
Promotionsstudiengängen sowie rund 80 Gasthörerinnen
und Gasthörer. Die meisten Professoren der Theologischen Fakultät
Fulda üben darüber hinaus ständige Lehraufträge am
Katholisch-Theologischen Seminar der Universität Marburg
aus und ermöglichen so die Ausbildung von derzeit ca. 120 (2010)
Religionslehrerinnen und -lehrern.
Geschichte
Die Theologische Fakultät Fulda
führt die Bildungstradition Fuldas fort, die mit der Gründung des Klosters Fulda
(744) und dessen Schule (748) beginnt und unter Hrabanus Maurus und Rudolf von
Fulda einen glanzvollen Höhepunkt erlebte. An die Stelle der benediktinischen
Klosterschule trat unter Abt Balthasar von Dernbach (1570-1606) das 1571 von den
Jesuiten eröffnete Gymnasium, an dem im Laufe des 17. Jahrhunderts
philosophische und theologische Lehrstühle errichtet wurden. Ein von Papst
Gregor XIII. im Jahre 1584 gestiftetes Päpstliches Seminar in Fulda sicherte dem
Jesuitengymnasium einen geographisch weiten Einzugsbereich der Studenten. 1734
stiftete Adolf von Dalberg aufgrund päpstlicher und kaiserlicher Privilegien
eine aus vier Fakultäten bestehende Universität. Nach deren Suspension durch den
Landesherrn des säkularisierten Hochstifts Fulda, Wilhelm Friedrich von
Oranien-Nassau, im Jahre 1805 führte die Theologische Lehranstalt des
Bischöflichen Priesterseminars die wissenschaftliche Ausbildung der künftigen
Fuldaer Diözesanpriester fort.
Im Verlauf des 19. Jahrhunderts entstand der von Papst und deutschem Episkopat
(Bischofskonferenzen in den Jahren 1848 und 1869) geförderte Plan, in Fulda eine
freie katholische Universität zu errichten. Nach vorübergehender Schließung des
Studienbetriebes und des Priesterseminars im Jahre 1874 infolge des
Kulturkampfes wurde unter Bischof Kopp (1881-1887) die Philosophisch-Theologische
Lehranstalt zusammen mit dem Priesterseminar 1886 wiedereröffnet. Die
Rektoratsverfassung besteht seit dem Jahre 1939. Am 1. März 1965 errichtete
Bischof Dr. Adolf Bolte (1959-1974) die Philosophisch-Theologische Hochschule Fulda als eine
eigenständige "Persona moralis in ecclesia" und setzte die von der
"Hochschulkonferenz" erarbeitete Hochschulsatzung in Kraft. Die rechtliche
Stellung der Hochschule zur Landesregierung wird bestimmt durch Art. 9 und 12
des Konkordates und die in Art. 60 der Hessischen Verfassung festgelegte
Stellung des Fuldaer Priesterseminars, dessen wissenschaftliche Aufgabe die
Hochschule übernimmt. Seit der Gründung des Katholischen Seminars in Marburg
durch den Bischöflichen Stuhl gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der Fuldaer
Hochschule. Prof. Gerhard Matern als erster Direktor war gleichzeitig Professor
in Fulda. Diese Verzahnung wird bis in die Gegenwart hinein fortgeführt. Aufgrund langjähriger Bemühungen von Bischof Dr. Eduard
Schick wurde mit Wirkung vom 22. Dezember 1978 die Philosophisch-Theologische
Hochschule Fulda durch die Hl. Kongregation für das Katholische Bildungs- wesen
zur Theologischen Fakultät erhoben. Sie besitzt laut Urkunde des Hessischen
Kultusministers vom 23. Februar 1983 gemäß dem Hessischen Hochschulgesetz die
Eigenschaft einer staatlich anerkannten wissenschaftlichen Hochschule und führt
die Bezeichnung Theologische Fakultät Fulda - Staatlich anerkannte
wissenschaftliche Hochschule -. An der Theologischen Fakultät Fulda können alle
akademischen Grade erworben werden, wie z.B. Diplom, Lizentiat, Doktorat, seit
2001 auch Habilitation.