Gastvortrag an der Theologischen Fakultät Fulda

Eine sture Jungfrau, ein weinseliger Asket und ein zerstrittenes Kloster (Basel, F III 15b) – Diskussionen über Mönchtum in Fuldaer Handschriften des 9. Jahrhunderts. Öffentlicher Gastvortrag von Johanna Jebe (Tübingen) am Dienstag, 19. Oktober um 19:30 Uhr. Die Veranstaltung findet in hybrider Form statt.

 

Johanna Jebe ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Tübingen und hat im Rahmen der Gangolf-Schrimpf-Visiting-Fellowship im November 2019 am Institut Bibliotheca Fuldensis der Theologischen Fakultät Fulda geforscht. Im Rahmen des Gastvortrags wird sie Ergebnisse aus ihrer Dissertation präsentieren, die sich mit den intensiven Diskussionen über gutes Mönchtum zur Zeit Karls des Großen und Ludwigs des Frommen befasst hat. Im Mittelpunkt des Abends werden Handschriften stehen, die die Mönche in Fulda um 800 angefertigt haben und die faszinierend nah an die Lebens- und Denkwelten dieses bedeutenden karolingischen Klosters heranführen können. Anhand eines unscheinbaren Büchleins mit zwei Heiligenviten (Basel, Codex F III 15b) wird Frau Jebe fragen, warum man sich in Fulda in Konfliktzeiten gerade für die Lebensbeschreibung einer Nonne aus der ägyptischen Wüste und eines gastfreundlichen Asketen am Rhein interessiert hat, wie mittelalterliche Mönche mit Hagiographie umgegangen sind und was uns das über konkurrierende Vorstellungen von gutem Mönchtum im Bonifatiuskloster verraten kann.

Der Vortrag findet am Dienstag 19. Oktober um 19:30 im Auditorium maximum der Theologischen Fakultät Fulda (Eduard-Schick-Platz 2, 36037 Fulda) statt. Die Veranstaltung wird zusätzlich per Livestream über den Youtube-Kanal der Theologischen Fakultät übertragen. Den Link finden Sie zu gegebener Zeit auf unserer Homepage: www.thf-fulda.de/aktuelles-events.html.

 

Wir bitten um vorherige Anmeldung unter: Telefon 0661 87-227!

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