Bericht: Eröffnungsakademie am 3. November 2020

"Spätestens zum Wintersemester 2022/23" findet der Lehrbetrieb für den Magisterstudiengang in Marburg statt. Im Rahmen der Eröffnungsakademie der Theologischen Fakultät Fulda hat Professor Bernd Dennemarck die Zukunftsfrage der Fakultät angesprochen: Trotz Umstrukturierungen bleiben beide Standorte erhalten. Sieben Absolvent*innen verschiedenster Abschlüsse wurde geehrt und neun Neu-Immatrikulierte herzlich an der Theologischen Fakultät Fulda begrüßt.

Lehrbetrieb in Marburg „spätestens zum Wintersemester 2022/23“

Eröffnungsakademie der Theologischen Fakultät Fulda am 03.11.2020

Über die Zukunft der Fakultät gab es in letzter Zeit einige Gerüchte. Mit dieser Aussage brachte Prof. Dr. Bernd Dennemarck, seit dem 01.10.2020 Rektor der Theologischen Fakultät Fulda, gleich zu Beginn seiner Rede auf den Punkt, was auch viele der anwesenden Dozierenden, Studierenden und Gäste der Eröffnungsakademie zum Beginn des Wintersemesters 2020/21 beschäftigt. Dennemarck, Inhaber des Lehrstuhls für Kirchenrecht, stellte klar, dass die Theologische Fakultät auch in Zukunft ihr breit aufgestelltes Bildungsangebot an beiden Standorten in Fulda und Marburg aufrechterhalten werde. Dennoch komme es zu einer Konzentration des Studienangebotes für den Magisterstudiengang auf den Standort Marburg. Wann genau der Wechsel erfolge, sei zunächst offen: „Spätestens zum Wintersemester 2022/23“, so Dennemarck, werde der Lehrbetrieb für den Magisterstudiengang in Marburg stattfinden.

Zur Begleitung und Unterstützung dieses Umstrukturierungs- und Entwicklungsprozesses hat Bischof Dr. Michael Gerber in enger Absprache mit der Hochschulleitung der Theologischen Fakultät Dr. Marco Bonacker und Pfarrer Dr. Martin Stanke beauftragt. Im Namen des Bischofs sollen beide als „Netzwerker“ gemeinsam mit den Verantwortlichen der Fakultät die Chancen und Herausforderungen dieses Prozesses ausloten. Sie wurden im Rahmen der Eröffnungsakademie öffentlich vorgestellt.                     
Der Standort Marburg biete, so der Bischof, außergewöhnliche Chancen des Diskurses und Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit anderen Ansichten, Meinungen und religiösen Überzeugungen.

Durch die Corona-Pandemie konnte die traditionelle Eröffnungsakademie nur in reduziertem Umfang stattfinden. So entfiel der vorgesehene Festvortrag und die Zahl der Besucher*innen, die unter den geltenden Abstandsregeln und mit Mund-Nasen-Bedeckung zusammenkamen, wurde drastisch reduziert. Umso mehr freute sich Professor Dennemarck, neun Neu-Immatrikulierte begrüßen zu dürfen, die ihr Studium dieses Jahr an der Theologischen Fakultät zum Teil neu beginnen, zum Teil als Zweithörer*innen Lehrveranstaltungen besuchen. Außerdem richtete der Rektor im Namen der Fakultät herzliche Glückwünsche an die erfolgreichen Absolvent*innen des Magisterstudiengangs, Martin Hartung, Marius Hübner und Miriam Raschka, und des Bachelorstudienganges, Maryam Amanuel und Daniel Schier.

Geehrt wurden auch zwei Erzieherinnen: Vanessa Junk und Lisa Blumenthal haben durch die erfolgreiche Teilnahme am „Grundkurs für Erzieher*innen an katholischen Kindertagesstätten“ ein Hochschulzertifikat erworben. Den Grundkurs führt die Theologische Fakultät in Kooperation mit dem Caritasverband und der Diözese Fulda durch.

Besondere Erwähnung fand schließlich Dr. des. Daniel Remmel, dem bereits im August für seine Dissertation der international renommierte Karl-Rahner-Preis verliehen wurde.

Für die musikalische Gestaltung der Eröffnungsakademie sorgte das „Trio in Es“, bestehend aus Willi Genßler, Ute Krönung und Pia-Maria Sauer. (JT)

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