Angebot der Bibliothek

Bestand:

200.000 Bücher (incl. 40.000 Zeitschriften-Bänden), davon 40.000 Bände aus dem 16. bis 19. Jahrhundert (mit 159 Inkunabeln), die zum Teil der Bibliothek des ehemaligen Jesuitenkollegs in Fulda ent­stam­men, 200 laufende Zeitschriften, 65.000 Mikrofiches, Datenbanken und elektronische Hilfsmittel.

Für wen?

Lehrende und Studierende der Theologischen Fakultät Fulda, alle Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis und darüber hinaus im gesamten Bistum Fulda ab 14 Jahren; die Bibliothek ist öffentlich zugänglich. Sie erfüllt neben ihren Aufgaben für die Forschung und die wissenschaftliche Ausbildung von Theologen auch diözesan­bibliothekarische Funktionen.

Schwerpunkte:

Theologie, (Kirchen-) Geschichte, Philosophie, Psychologie, Religionspädagogik und Fuldensien.

Und außerdem . . .

Über 2.000 mittelalterliche und neuzeitliche Urkunden, Handschriften und Archivalien, über 5.000 Dissertationen zur fuldischen Geschichte, zur Theologie und zur Rechtsgeschichte aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, ausgewählte belletristische Literatur und religiöse Dichtung. Sondersammlungen zu Georg Witzel (Vermittlungstheologe des 16. Jahrhunderts) und Athanasius Kircher (Universalgelehrter des 17. Jahrhunderts).

Geschichte:

Die Bibliothek wurde mit der Gründung des Priesterseminars in Fulda 1572 eingerichtet, blieb aber bis ins 20. Jahrhundert hinein von eher bescheidenem Umfang. Erst ab 1886 gibt es einen festen Etat; in den letzten 20 Jahren wurde der Bestand um mehr als ein Drittel gesteigert. 1994 wurde die Priesterseminar-Bibliothek mit den (seit der Mitte der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts aus ihr „entwachsenen“) Fachseminar-Bibliotheken in der Theologischen Fakultät Fulda wie der räumlich und institutionell vereinigt und fungiert seitdem als „Hauptbibliothek“ der Theologischen Fakultät. Gleichzeitig wurden neue Räumlichkeiten bezogen; ein neu gebauter Lesesaal zwischen zwei repräsentativen Altbauten (Domdechanei, 1702–1704 errichtet, und Priesterseminar, als ehemaliges Klostergebäude 1667–1670 errichtet) bildet den optischen Mittelpunkt der Bibliothek.  Seit dem Jahr 1994 werden die neu erworbenen Bestände maschinenlesbar erfasst, die retrospektive Katalogisierung der älteren Bestände wird zur Jahresmitte 2006 weitgehend abgeschlossen sein.

 

Ausführliches zu Geschichte, Bestand und Ziele